Vermeiden Sie Spiegelungen auf dem Bildschirm!

Auf dem Bildschirm dürfen keine Reflexe sichtbar sein (z.B. von Lampen oder Fenster). Es können sogar einseitige Kurzsichtigkeiten entstehen, wenn nur ein Auge sieht, was auf dem Bildschirm steht, während das andere vom Spiegelbild eines Fensters geblendet wird. Stellung des Bildschirms: Achten Sie auch darauf, dass der Bildschirm nicht vor oder gegenüber einem Fenster, sondern rechtwinklig zur Fensterfläche steht. So lassen sich Reflexe und Blendungen vermeiden. Beim Raumlicht empfehlen wir eine nicht zu helle Arbeitsumgebung mit Tischlampe für das Arbeiten mit Papier.

Berühren Sie mit der Nase den Bildschirm nicht!

Der Bildschirm sollte nicht zu nahe stehen. Halten Sie einen Abstand von mindestens Armlänge ein.

Sie benötigen nicht nur einen guten Bildschirm!

Das Raumlicht sollte flackerfrei sein. Am einfachsten ist es, Stromsparlampen und Neonröhren zu meiden oder mit zusätzlichen Lichtquellen zu arbeiten. Dies kann im Idealfall Tageslicht oder aber eine Tischlampe mit LED- oder Halogenlicht sein. Wenn Leuchtstofflampen (Sparlampen, Neonröhren) nicht zu vermeiden sind, sollte die Taktfrequenz möglichst hoch sein. Zudem sollten diese Leuchtkörper mit einem UV Filter abgedeckt werden. Im Weiteren ist es wichtig, dass Sie Ihr Büro als „bewegten Arbeitsplatz“ einrichten. Heute werden immer mehr Sitz- und Steh-Tische zum Standard. Sie sollten sich viel bewegen können (müssen): Aufstehen fürs Kopieren, stehend telefonieren, Post stehend öffnen usw. Das hat neben allen anderen Vorzügen, auch den Vorteil, dass sich die Blickrichtungen und Sehdistanzen immer wieder ändern und keine Verkrampfungen aufgebaut werden.

Tragen Sie den Kopf nicht zu hoch!

Die Oberkante des effektiven Bildes am Bildschirm, sollte unter Ihrer Augenhöhe liegen. Die entspannteste Blickrichtung in dieser Sehdistanz ist leicht gegen unten. Der Kopf sollte etwa 7° bis 10° geneigt sein. Dies entspricht auch der natürlichen Kopfhaltung, die man zum Beispiel hat, wenn man auf der Strasse geht. So trocknen die Augen weniger aus . Vorallem mit Kontaktlinsen ist dies von Bedeutung! Zudem können Sie so auch Nackenbeschwerden vermeiden. Wichtig ist auch Ihre Sitzhaltung: Die Oberschenkel leicht abfallend mit den Füssen am Boden, Tastaturhöhe auf Ellbogenhöhe bei entspannten Schultern.

Welche Brille brauche ich für die Bildschirmarbeit?

Auch Gleitsichtgläser sind grundsätzlich für die Bildschirmarbeit geeignet. Hier ist es aber besonders wichtig, dass der Bildschirm nicht zu hoch und nicht zu nahe steht. Am bequemsten ist es aber ab einem Alter von 40 Jahren, eine Brille zu tragen, die speziell für die Computerarbeit gemacht wird. Hier gibt es sehr viele, verschiedene Lösungen. Es kann ein Einstärkenglas sein, bei dem die Korrektur genau auf die Bildschirmdistanz eingestellt wird. Es kann aber auch ein spezielles Arbeits-Gleitsichtglas sein, das von etwa 30 cm bis 2,3 oder 4 Meter korrigiert. Jedes System hat Vor- und Nachteile. Wir beraten Sie gerne, um die für Sie am Besten entsprechende Glasart zu finden. Jüngere Leute können mit ihrer normalen Brille oder ihren normalen Kontaktlinsen in der Regel gut am Bildschirm arbeiten. Da Computerarbeit optisch aber sehr hohe Ansprüche stellt, sind oft kleinere Sehfehler stärker wahrnehmbar als bei anderen Tätigkeiten. Dies betrifft vor allem auch das Binokularsehen, das heisst das beidäugige Sehen!

Sollten Sie trotz Beherzigung aller guten Ratschläge Mühe mit dem Sehen oder mit den Augen haben, wäre es deshalb gut, einmal bei uns vorbeizuschauen.

Wir wünschen Ihnen ein entspanntes und möglichst absturzfreies Arbeiten!